Hamburger Ligen


Was hier als "Hamburger Ligen" beschrieben ist, ist nichts anderes als die Zeit zur Weimarer Republik (1919-1933).


Der Fussball war nicht nur unter dem Dach des DFB organisiert, sondern es gab noch andere Sportverbände wie z.B. den ATSB, die eigene Fussballligen unterhielt. Eine Stückelung in viele verschiedene, regionale Ligen war die Folge, so änderte sich der Liganame und auch das Zugehörigkeitsgebiet in dem der HSV spielte ständig.
Eine Übersicht über die verschieden Ligen gibt es bei den Saisonbilanzen.
Da es noch keine überregionale Vereinspokalmeisterschaft gab, war die einzige Möglichkeit sich mit Mannschaften ausserhalb der Grenzen Hamburg zu messen, die Deutsche Meisterschaft sowie die Norddeutsche Meisterschaft.

Der HSV der sich zu Beginn dieser Epoche aus seinen seinen Vorgängervereinen bildete, dominierte die jeweilige Liga (11 von 14 Spielzeiten der erste Platz) sowie die Norddeutsche Meisterschaft (10 von 13 Spielzeiten Meister).
Auch auf Reichsebene war der HSV mit zwei Meisterschaften, dem aberkannten/nicht angenommen/geteilten Meistertitel 1922 sowie einer weiteren Finalteinahme eine der erfolgreichstn Vereinsmannschaften.